Unser Ziel, Unsere Vision

Messianischer Gottesdienst

Wir beten und arbeiten für ein zweites Konzil in Jerusalem, auf dem die Gemeinschaft von Juden und Nichtjuden, die an Jesus glauben, in Einheit und Liebe wieder hergestellt und verkündet werden soll.

Wie beim ersten Jerusalemer Konzil Apg 15 den Nichtjüdischen Gläubigen keine Konversion zum Judentum auferlegt wurde, soll bei diesem Zweiten Konzil offiziell die jüdische Ausprägung des Glaubens an Jesus anerkannt werden.

So nehmen sich die Gläubigen „aus der Beschneidung“ und die „aus den Heiden“  gegenseitig mit ihren unterscheidbaren Identitäten an –versöhnt durch Jesus den Messias. Mit  dieser Versöhnung  wird das Werk des Messias zum Ziel kommen und sein zweites Kommen vorbereitet sein.

DIE AUFGABE

TJCII macht die traditionellen und neuzeitlichen Kirchen auf die Gegenwart und den gelebten Glauben der Messianischen Juden aufmerksam und erinnert unsere überwiegend nicht-jüdischen Kirchen an ihre Wurzeln als überwiegend jüdische Gemeinden.

Begegnungen mit Messianischen Juden fordern nicht nur, die Geschichte der Kirchen mit den Juden insgesamt ernst zu nehmen, sondern ermöglichen die Versöhnung von Juden und Nichtjuden durch Jesus Christus.

Im gemeinsamen Lob Gottes wird die versöhnte Einheit sichtbar, obwohl die Ausprägungen messianischen Lebens sich sehr vielfältig präsentieren.

Wichtige Kernpunkte:

  • TJCII ist primär eine Initiative des Gebets: wir erwarten, dass Jesus Christus als der Herr der Kirche seine Identität als Messias Israels offenbart und so Juden und Nichtjuden unter seiner Regie zusammenführt.
  • Kirchenleiter lassen sich nur von Kirchenleitern zu einem Konzil zusammenzurufen. TJCII stellt ihnen theologische Argumentationen für das Miteinander von Christen und Messianischen Juden vor, die beide Identitäten nicht vermischen oder auflösen, sondern zu einem in Jesus Christus versöhnten Miteinander anregen.
  • Juden, die an Jesus glauben, wollen ihre jüdische Identität nicht gegen eine kirchliche tauschen. Da Gottes Bund mit Israel nicht hinfällig ist, stehen gerade Juden, die an Jesus glauben, in der besonderen Verantwortung, in der Nachfolge Jesu jüdisch zu leben. Wenn sie andere Juden einladen, sich ihnen anzuschließen, bedeutet dies gerade keine Abkehr von ihrer jüdischen Identität.
  • Christen lernen von Messianischen Juden, dass Jesus Christus identisch ist mit Jeschua dem Messias Israels. Es besteht kein Unterschied weder in der Person noch in ihrem Wirken. Es geht um die Anerkennung seines Wirkens zugunsten des ersten Bundesvolkes: für sie ist er zuerst gekommen. Darum kann die Kirche nicht sein ohne Israel. Sie muss sich um  die Versöhnung von Juden und Nichtjuden durch den Messias einsetzen.
  • Kirche zieht aus der Offenbarung Gottes an Israel ihre Lebenskraft. Sämtliche Transformationen in nicht-jüdische Lebenskontexte lassen die ursprünglichen Grundmuster des Glaubens erkennen: wir sprechen Gott als unsern Vater an, sind im Bund mit ihm, empfangen seinen Heiligen Geist. Ostern ist aus dem Pessach abgeleitet, Pfingsten von Schawuoth, Bußtage vom großen Versöhnungstag Jom Kippur- und der Sonntag vom Schabbat.
  • Wenn schon Christen und Juden gemeinsam UNSERN VATER, UNSERN KÖNIG, UNSERN VATER IM HIMMEL  ansprechen und ehren können, wenn wir Psalmen ohne Änderung des Wortlauts gemeinsam sprechen können –um wie viel mehr  ist das gemeinsame Gotteslob mit Juden möglich, die an Jesus glauben!
  • Versöhnte Einheit wird in der gemeinsamen Hinwendung zum Vater wahrnehmbar für Augen und Ohren. Was muss geschehen, damit dies öffentlich passiert und in unsere Gesellschaft hinein wirksam wird als Zeichen der Hoffnung?

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